Eureka ist ein innovatives Audio-Interface, das Podcast-Produktion auch für Einsteiger*innen zugänglich macht. Durch die Verbindung von moderner Technologie und intuitiver Bedienung können Nutzer*innen mühelos hochwertige Audioaufnahmen erstellen und bearbeiten – ohne komplexes Equipment oder technisches Vorwissen.
Problem
Podcasting ist zugänglicher geworden, doch die Produktion bleibt für Einsteiger*innen oft eine große Hürde. Eureka setzt bei drei zentralen Problemen an, die die Podcast-Produktion unnötig schwer machen: technische Komplexität, zeitaufwendige Arbeitsabläufe und überfordernde Schnittwerkzeuge. Klassische Software erfordert oft viel technisches Wissen und viele manuelle Schritte – das kostet Zeit, die im kreativen Prozess fehlt, und erschwert den Einstieg.
Für wen ist Eureka gemacht?
Eureka richtet sich an Menschen, die eigene Audio-Inhalte erstellen und persönliche Interessen und Ideen in spannende Podcast-Formate verwandeln möchten. Die Zielgruppe reicht von Neulingen, die Podcasting zum ersten Mal ausprobieren, bis zu neugierigen Early Adopters, die gern mit neuen digitalen Tools experimentieren. Typische Themen sind Lifestyle, Kultur und Reisen – verbunden durch den Wunsch, hochwertige Audio-Inhalte zu erstellen, ohne erst zum Audio-Profi werden zu müssen.

Das Interface
Die folgenden Screens begleiten Nutzer*innen vor, während und nach der Aufnahme. Der Startbildschirm führt zu drei Hauptbereichen: Aufnahme, Dateien und Einstellungen. Im Bereich Aufnahme stehen KI-gestützte Vorlagen zur Auswahl. Sie vereinfachen den Schnitt, indem sie automatisch Füllwörter entfernen, Lautstärken angleichen und weitere zeitsparende Optimierungen vornehmen, die den kreativen Prozess unterstützen. Navigiert wird über das Drehrad; zum Auswählen wird es gedrückt gehalten, bis die Auswahl bestätigt ist.
Interaktionen
Eureka setzt auf direkte, physische Interaktion, damit sich Aufnehmen und Schneiden einfach und zugänglich anfühlen. Gesteuert wird das Gerät über ein Drehrad, einen Schieberegler, eine Touch-Leiste und klar angeordnete Tasten – so lassen sich Funktionen ansteuern, Audio-Abschnitte auswählen, die Wiedergabe anpassen und Schnitte setzen, ohne auf komplexe Software angewiesen zu sein. Das flexible kabellose Mikrofon ermöglicht spontane Aufnahmen in unterschiedlichen Umgebungen, während KI-gestützte Aktionen wiederkehrende Schnittaufgaben abnehmen. Zusammen entsteht ein fokussierter, zugänglicher Workflow für Menschen mit wenig oder keiner Erfahrung in der Podcast-Produktion.
Physische Form
Der Podcast-Recorder „Eureka“ soll sich im Alltag natürlich halten und bedienen lassen. Seine kompakte, leichte Form passt in jede Tasche und jedes Handgepäck, während klar angeordnete Bedienelemente und ein Drehrad unmittelbares haptisches Feedback geben.





Function Map
Prototyp
Mit Arduino, Plexiglas und 3D-Druck entstand ein voll funktionsfähiger Prototyp mit klarem Fokus auf die Schnittfunktionen. Er ermöglicht es, die wichtigsten Bearbeitungsschritte in Echtzeit zu testen. Mit ProtoPie wurden haptische Interaktionen wie das Schneiden von Audio-Abschnitten und das Starten von Aufnahmen simuliert.
Prozess & Gedanken
Bei Eureka fand ich es besonders spannend zu erforschen, wie Interaktion über klassische Bildschirm-Interfaces hinausgehen kann. Während Lösungen für die Podcast-Produktion meist rein digitale Software wie DAWs sind, war es bereichernd zu untersuchen, wie ein physisches, haptisches Interface beim Aufnehmen und Schneiden zu mehr Bewusstsein und Fokus führen kann.
Dabei war es herausfordernd und spannend zugleich, ein Gerät zu gestalten, das Informationen vor allem über Form, Bedienelemente und haptisches Feedback vermittelt statt über Displays oder LEDs. Es war außerdem meine erste Auseinandersetzung mit Industriedesign – und hat mir gezeigt, wie physische Produkte durchdachte und bedeutsame Nutzungserlebnisse ermöglichen können.









